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Auf einer Radtour, die ich kürzlich von Oxford nach London unternahm, fand ich den zweiten Teil der Reise weitaus anstrengender als den ersten. Der erste Teil der Strecke war voller Abwechslung, mal bergauf, mal bergab; der zweite Teil war eine lange, eintönige Ebene. Auf der monotonen Ebene vermisste ich die erfrischende Brise, den weiten Ausblick, die Ruhe, die aus der Veränderung geboren wird. Die Glieder neigten dazu, müde zu werden, da dieselben Muskeln unaufhörlich beansprucht wurden. Die unebene Straße brachte mehr Muskeln ins Spiel oder änderte die Haltung der Glieder, und aus der Vielfalt erwuchs Stärke. Ein Leben, das auf einem toten Level dahin trottet, ist in großer Gefahr der Erschöpfung. "Weil sie keine Veränderungen haben, fürchten sie Gott nicht." Wenn meine Schwierigkeiten mir täglich über viele Jahre hinweg begegnen, oder wenn mein Schmerz chronisch wird, oder wenn meine Sorge um das verlorene Kind sich über die Hälfte meines Lebens erstreckt, brauche ich die Gegenwart reicher und nahrhafter Ressourcen. Es ist in diesen toten Momenten, dass Christus die Herrlichkeit Seiner Macht offenbart. Er kann Segen in die Plackerei bringen, und der lange, lange Weg, der scheinbar keine Abzweigung hat, kann zur eigentlichen "Straße des Herrn" werden.

J. H. Jowett, Bible Truths Illustrated