Nachdem er an einem Montagnachmittag seine Büroakten aufgeräumt hatte, sah sich ein Bundesangestellter mit Bergen alter Dokumente und Berichte konfrontiert. Er stapelte sie auf seinem Papierkorb mit einem Schild, auf dem stand: "Müll." Am nächsten Tag waren die Papiere immer noch da, also fügte er die Worte hinzu: "Bitte entfernen." Am Mittwoch hatte sich nichts geändert, und daher wurde ein deutlicherer Hinweis verwendet. "Das ist Müll", hieß es. "Ich will es nicht. Bitte entfernen." Am Donnerstag zeigte sich die Notwendigkeit für noch stärkere Worte: "Das ist MÜLL, ABFALL, UNRAT. Schafft es hier raus!" Dieses Schild war hastig mit einem roten Filzstift geschrieben worden. Am Freitag waren die Papiere immer noch nicht entfernt. Allerdings war eine kleine Notiz mit Bleistift unter das Schild vom Donnerstag geschrieben worden. Sie lautete: "Kann nicht entfernt werden, es sei denn, es ist als 'Müll' markiert."

Reader's Digest, Februar 1989

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