Ein junger Mann, leicht unter dem Einfluss von Alkohol, geriet in ein Moor am Stadtrand von Jersey City und wäre beinahe ums Leben gekommen. Er wanderte in das Gebiet und schlief ein. Nach einer Weile erwachte er und stellte fest, dass er langsam im Schlamm des Sumpfes versank. Zuerst spürte er, dass seine Beine froren. Er versuchte zu gehen, aber seine Füße steckten tief im Schlamm. Er konnte keinen Schritt machen. Er begann heftig zu kämpfen, um sich zu befreien, und schaffte es, einen Fuß ein paar Zentimeter anzuheben. Doch der andere war tiefer gesunken, und als er eine Pause machte, stellte er fest, dass das Wasser bis zu seiner Brust gestiegen war. Plötzlich wurde ihm die schreckliche Gefahr seiner Lage bewusst. Er sank allmählich, aber sicher im Schlamm. Die Alkoholdämpfe verflogen aus seinem Gehirn, und kalter Schweiß trat auf seine Stirn. Er versuchte, sich herauszuziehen, indem er sich flach hinlegte. Aber der klebrige Schlamm hielt ihn nun an den Hüften fest. Er schrie aus voller Kehle und rief um Hilfe, bis er erschöpft war. Unaufhörlich stieg das Wasser bis zu seinen Achseln, dann zu seinen Schultern, und der kalte Ring umschloss seinen Hals. Er hatte seinen letzten Schrei der Verzweiflung ausgestoßen, als er von einem Polizisten gehört und vor einem schrecklichen Tod gerettet wurde. Dieser lebendige Tod ist ein wahres Bild davon, wie Menschen in den Sumpf der Sünde versinken. Zuerst sind sie von ihren Freuden berauscht, dann schlafen sie in ihrer Gefahr ein, und wenn sie schließlich zu ihrer schrecklichen Gefahr erwachen, ist es zu spät, sich selbst zu helfen. Die einzige Hoffnung des armen Sünders liegt in Jesus Christus, der ihn aus dem Sumpf herausziehen und seine Füße auf festen Boden stellen kann.
Quelle unbekannt