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Unamuno, der spanische Philosoph, erzählt vom römischen Aquädukt in Segovia, in seiner Heimat Spanien. Es wurde im Jahr 109 n. Chr. erbaut. Achtzehnhundert Jahre lang brachte es kühles Wasser von den Bergen in die heiße und durstige Stadt. Fast sechzig Generationen von Menschen tranken von seinem Fluss. Dann kam eine andere Generation, eine jüngere, die sagte: „Dieses Aquädukt ist ein so großes Wunder, dass es für unsere Kinder als Museumsstück erhalten werden sollte. Wir werden es von seiner jahrhundertelangen Arbeit entlasten.“ Das taten sie; sie legten moderne Eisenrohre. Sie gaben den alten Ziegeln und dem Mörtel eine ehrfürchtige Ruhepause. Und das Aquädukt begann auseinanderzufallen. Die Sonne, die auf den trockenen Mörtel schien, ließ ihn zerbröckeln. Die Ziegel und Steine sanken ein und drohten zu fallen. Was Jahrhunderte des Dienstes nicht zerstören konnten, ließ die Untätigkeit zerfallen.

Resource, Sept./ Oct., 1992, S. 4

Quelle: https://bible.org/illustration/roman-aqueduct