Diese Geschichte ist maschinell übersetzt worden und wurde im Nachgang geprüft. Fehler sind dennoch möglich.

Es wird von einem König erzählt, der eines Morgens seinen Garten besuchte und alles verwelkt und sterbend vorfand. „Was ist los?“ fragte er die Eiche am Tor. Diese litt und sehnte sich nach dem Tod, weil sie nicht so hoch und schön war wie die Kiefer. Die Kiefer war unglücklich, weil sie keine Trauben wie der Weinstock trug. Der Weinstock wollte sein Leben beenden, weil er sich nicht aufrichten und schlank wie der Pfirsichbaum sein konnte. Die Geranie klagte, weil sie nicht wie der duftende Flieder war. So ging es mit allen im Garten.

Schließlich stieß der König auf ein Veilchen, dessen Gesicht wie immer frisch und erhoben war. „Ach, Veilchen, ich bin glücklich, unter all der Trübsal wenigstens eine mutige Blume zu finden. Anscheinend bist du nicht beunruhigt“, sagte der König.

„Ich bin von geringer Bedeutung“, antwortete das Veilchen, „aber ich glaube, wenn Sie eine Eiche, eine Kiefer, einen Pfirsichbaum oder einen Flieder gebraucht hätten, hätten Sie sie gepflanzt. Aber Sie haben mich gepflanzt: Das bedeutet, dass Sie ein Veilchen brauchen. Also habe ich beschlossen, das beste Veilchen zu sein.“

Wer sich Gott bedingungslos hingibt, ist unter allen Lebensumständen zufrieden, da er nur danach strebt, seinen Willen zu erfüllen. Ein solcher Mensch verleugnet sich selbst und ist in seiner Armut sicher, dass ihm für alle Entbehrungen hundertfach vergolten wird.

Nashi Dni Nr. 1865, 6. März 2004