C. S. Lewis erzählt eine bemerkenswerte Geschichte in *The Great Divorce* über einen kleinen roten Lizard, den ein Geist auf seiner Schulter trägt. Der Lizard zuckt mit dem Schwanz und flüstert dem Geist ständig zu, der ihn die ganze Zeit drängt, still zu sein. Als eine helle und strahlende Erscheinung erscheint und anbietet, den Geist von seinem lästigen 'Gepäck' zu befreien, lehnt der Geist ab. Er versteht, dass es notwendig ist, das Tier zu töten, um es zum Schweigen zu bringen. Dann beginnt eine Reihe von Rationalisierungen. Vielleicht muss der Lizard nicht sterben, sondern kann stattdessen trainiert, unterdrückt, eingeschläfert oder allmählich losgeworden werden. Die Erscheinung antwortet, dass der allmähliche Ansatz bei solchen Tieren nutzlos ist – es muss alles oder nichts sein. Schließlich, mit der Erlaubnis des Geistes, dreht die Erscheinung den Lizard von ihm weg und bricht ihm das Rückgrat, als er ihn zu Boden schleudert. Dann geschieht etwas Erstaunliches. Der Geist wird zu einem perfekten Mann, und im selben Moment wird der Lizard zu einem unglaublich schönen silbernen und goldenen Hengst, voller Schönheit und Kraft. Dann springt der Mann auf den großen Hengst, und sie reiten als eins in den Morgen. Lewis endet seine Geschichte mit diesen Worten: 'Was ist ein Lizard im Vergleich zu einem Hengst? Lust ist eine arme, schwache, wimmernde, flüsternde Sache im Vergleich zu dem Reichtum und der Energie des Verlangens, das entstehen wird, wenn die Lust getötet wurde.'
Ed Young, From Bad Beginnings to Happy Endings, Thomas Nelson Publ., 1994, S. 107
Quelle: https://bible.org/illustration/bad-beginning-happy-endings