Ein Pferd rannte auf der Third Avenue in New York City mit einem zweirädrigen Wagen davon. Es hatte bereits mehrere Menschen verletzt und raste mit dem zerstörten Wagen, der ihm an den Fersen hing, noch wilder die belebte Straße hinunter. Polizist Johns sah das durchgehende Pferd kommen und entschloss sich, es um jeden Preis zu stoppen, selbst wenn es ihn in Gefahr brachte. Er stellte sich direkt in die Bahn des Pferdes und als es näher kam, warf er sich an seinen Kopf und ergriff das Kopfgeschirr mit beiden Händen. Die Zuschauer hielten den Atem an. Sie erwarteten, dass der Polizist niedergetrampelt würde. Das Pferd tat sein Bestes, um den schweren Mann abzuschütteln, aber Johns hielt fest. Er wurde quer über die Brücke bis zur Harlem-Seite geschleift. Dann gewann sein Gewicht die Oberhand und er brachte das Pferd langsam zum Stehen. Andere liefen herbei und hielten es fest, und der erschöpfte Polizist fiel zu Boden zu den Füßen des Tieres, das er bezwungen hatte. Sein schnelles und mutiges Heldentum hatte zweifellos mehrere Leben gerettet. So war es auch, dass Jesus Christus sich vor unsere wilde und kopflose Menschheit warf, als sie rücksichtslos dem Untergang entgegenraste, und obwohl er zu Tode getrampelt wurde, besiegte er den Tod und das Grab und lebt für immer, um für arme Sünder einzutreten. Hin und wieder gibt es Menschen wie John Howard oder William Lloyd Garrison, oder Frauen wie Dorothea Dix, Florence Nightingale oder Clara Barton, die so viel vom Geist Christi in sich tragen, dass sie sich mit scheinbar rücksichtsloser Selbstaufopferung einsetzen, um das menschliche Leben zu retten. Solche heldenhaften Persönlichkeiten, die vom Geist Christi erfüllt sind, sind die Retter ihrer Zeit.
Quelle unbekannt