In Elmer Bendiners Buch, THE FALL OF FORTRESSES, beschreibt er einen Bombenangriff auf die deutsche Stadt Kassel: Unser B-17-Bomber (die Tondelayo) wurde von Flak der Nazi-Flugabwehrgeschütze beschossen. Das war nicht ungewöhnlich, aber bei diesem speziellen Einsatz wurden unsere Treibstofftanks getroffen. Später, als ich über das Wunder nachdachte, dass ein 20-Millimeter-Geschoss den Treibstofftank durchschlug, ohne eine Explosion auszulösen, erzählte mir unser Pilot, Bohn Fawkes, dass es nicht ganz so einfach war. Am Morgen nach dem Angriff war Bohn hinuntergegangen, um unseren Crew-Chef nach diesem Geschoss als Souvenir des unglaublichen Glücks zu fragen. Der Crew-Chef sagte Bohn, dass nicht nur ein Geschoss, sondern elf in den Treibstofftanks gefunden worden waren – elf nicht explodierte Geschosse, wo nur eines gereicht hätte, um uns aus dem Himmel zu sprengen. Es war, als ob sich das Meer für uns geteilt hätte. Selbst nach fünfunddreißig Jahren lässt mich ein so gewaltiges Ereignis erschüttert zurück, besonders nachdem ich den Rest der Geschichte von Bohn gehört hatte. Ihm wurde gesagt, dass die Geschosse zu den Waffenschmieden geschickt worden waren, um entschärft zu werden. Die Waffenschmiede sagten ihm, dass der Geheimdienst sie abgeholt hatte. Sie konnten damals nicht sagen, warum, aber Bohn suchte schließlich nach der Antwort. Offenbar fanden die Waffenschmiede, als sie jedes dieser Geschosse öffneten, keine Sprengladung. Sie waren sauber wie eine Pfeife und ebenso harmlos. Leer? Nicht alle. Eines enthielt ein sorgfältig zusammengerolltes Stück Papier. Darauf war eine tschechische Notiz gekritzelt. Die Geheimdienstleute durchsuchten unsere Basis nach einem Mann, der Tschechisch lesen konnte. Schließlich fanden sie jemanden, der die Notiz entziffern konnte. Es ließ uns staunen. Übersetzt lautete die Notiz: „Das ist alles, was wir jetzt für euch tun können.“

Quelle unbekannt

Quelle: https://bible.org/illustration/bombing-run-over-germany